22. Juli 2026, 7:01 Uhr
Unglaublich – und leider kein Einzelfall.
Diese Mutterkatze hat vor gerade einmal 16 Wochen einen kleinen Kater zur Welt gebracht. Ihr eigenes Baby ist selbst noch ein Kitten – und trotzdem hat sie jetzt bereits sieben weitere Babys geboren.
Genau das zeigt das Problem: Katzen können schon wenige Wochen nach der Geburt wieder rollig werden und erneut trächtig sein. So entstehen innerhalb kürzester Zeit immer mehr ungewollte Kitten. Viele von ihnen werden später ausgesetzt, leben als Streuner oder landen völlig überlastet in Tierheimen und Tierschutzvereinen.
Deshalb brauchen wir endlich eine flächendeckende Kastrationspflicht für Freigängerkatzen. Sie ist kein Eingriff gegen das Tierwohl – sie schützt Katzen vor endlosen Trächtigkeiten, Krankheiten, Leid und einem Leben auf der Straße. Gleichzeitig verhindert sie, dass immer mehr unversorgte Katzen geboren werden, für die es keine sicheren Zuhause gibt.
Jedes einzelne Kitten verdient die Chance auf ein gesundes und liebevolles Leben. Doch solange unkastrierte Katzen sich unkontrolliert vermehren, wird das Leid immer größer.
Kastration rettet Leben. Sie verhindert Tierleid. Sie entlastet Tierheime und den Tierschutz.
Es ist höchste Zeit, Verantwortung zu übernehmen. Eine Kastrationspflicht ist längst überfällig – für das Wohl der Katzen und um das unendliche Leid der Straßenkatzen endlich einzudämmen.