INFO-HOTLINE
0173 / 6543210
30 Katzen brauchen Ihre Hilfe!
Auf Notfälle dieser Art ist der gemeinnützige Verein "Verantwortung leben" nicht eingerichtet: 30 Katzen auf einen Schlag müssen kastriert, medizinisch versorgt und vermittelt werden.
Das Problem, das sich auf einem Bauernhof im vorderen Vogelsberg stellt, ist nicht nur tierischer, sondern auch menschlicher Art: Hier, auf einem stillgelegten Bauernhof, hat sich ein alter Mann eingemietet, dessen Rente ihm kaum selbst zum Überleben reicht. Gleichwohl konnte der 72-Jährige nicht an der Not der herrenlosen Samtpfoten vorbeisehen, die sich dorthin gezogen haben. Von seinem schmalen Budget kauft der Mann zumindest ein wenig Futter, um den vierbeinigen Hungerleidern eine kärgliche Tafel decken zu können: Zwei Dosen Feuchtfutter, ein paar handvoll Brekkies und fünf Liter Milch am Tag müssen für 30 Tiere reichen.
Doch mit füttern allein ist es nicht getan: Tierschützerin Silke Gramatzki traute ihren Augen nicht, als sie die Scheunentür öffnete und nach allen Seiten Katzen heraussprangen: im Alter von acht Wochen bis hin zum "Methusalem" gibt es auf dem Hof Katzen jeden Alters, die sich unkontrolliert vermehren.
Das Problem belegt Gramatzki mit einem einfachen Rechenbeispiel: Selbst wenn ein Katzenpaar zweimal im Jahr "nur" drei Kätzchen bekommt, so multipliziert sich dieser Nachwuchs in nur fünf Jahren auf die stolze Summe von fast 13000 Nachkommen. Viele dieser Tiere werden krank, bei Unfällen verletzt, vagabundieren als Streuner durch die Dörfer und landen früher oder später bei Tierschutzorganisationen. Weil die Tierschützer dem Leid dieser "Niemandstiere", für die sich keiner zuständig fühlt, nicht Herr werden, drängt der Verein "Verantwortung leben" immer wieder auf die Einführung der Kastrationspflicht für Katzen mit Freigang. Denn letztendlich sei es nicht einzusehen, dass ein Verein, der sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert, für das Problem, das uneinsichtige Tierhalter verursachen, aufkommen muss.
Doch zurück zu dem Fall, um den es hier geht: Der Mann von dem Bauernhof im Vogelsberg gehört nicht zu denen, die nicht kooperationsbereit sind im Sinne des Tierschutzes. Er hat erkannt, dass er des Problems allein nicht Herr wird und hat sich deshalb hilfesuchend an "Verantwortung leben" gewandt. Obgleich er schwer körperbehindert ist und sich wegen seines Hüftschadens schlecht bewegen kann, fährt der 72-Jährige jeden Tag nach Frankfurt, um sich durch Arbeit auf dem Großmarkt ein Zubrot zu seiner schmalen Rente zu verdienen. Deshalb hat sich der Mann auch bereit erklärt, sich an den Kosten für die Kastration und medizinische Grundversorgung der armen Kreaturen zu beteiligen. Doch in Anbetracht von ein paar tausend Euro, die die ganze Aktion wohl kosten wird, ist das nur ein "Tropfen auf den heißen Stein". Deshalb bittet der Verein "Verantwortung leben" um Unterstützung. Denn nach der Kastration gilt es die Tiere auch in Zukunft zu versorgen oder zu vermitteln.
Kontakt:
Verantwortung Leben e.V.
Telefon (0173) 6543210
E-Mail: info@verantwortung-leben.de.
Bankverbindung für steuerabzugsfähige Spenden:
Verantwortung Leben e.V.
Raiffeisenbank Großenlüder
BLZ 530 620 35
Kto. 3 719 502
Anmerkung des Teams von Verantwortung Leben e.V.:
Bei der offiziellen Gründung des Vereins stand die Idee im Raum neben Einzelspenden einen regelmässigen Grundstock an finanziellen Mittel "parat" zu haben, falls bspw. mal ein Tier angefahren wurde und die Kostenübernahme für den Tierarzt vor einer Operation schnell geklärt werden muss um das Leid des Tieres nicht unnötig hinaus zu verzögern oder gar seine Chance auf ein Weiterleben zu gefährden. Dieses Anliegen ist uns auch heute noch wichtig und so rufen wir dazu auf, uns gerne neben oder statt einer Einmalspende für oben geschilderte Fälle langfristig zu unterstützen. Bereits ab 1,- Euro können Sie Mitglied werden.
Ein entsprechendes Antragsformular finden sie hier:
http://www.verantwortung-leben.de/mitgliedsantrag__formular__4766.html
oder mit Flyer als PDF zum Download unter nachstehendem Link:
http://www.verantwortung-leben.de/mitgliedsantrag__pdf__4332.html
